Exit Plastik

Das Bündnis „Wege aus der Plastikkrise“ oder auch „Exit Plastik“  ist ein Zusammenschluss großer zivilgesellschaftlicher Akteur*innen zur Lösung der Plastikkrise.

Plastik überschwemmt mittlerweile unsere Umwelt – und ist heute eines der sichtbarsten und größten ökologischen Probleme. Es ist eine tödliche Gefahr für viele Lebewesen, die die Partikel als Nahrung aufnehmen. Die Plastikflut birgt auch Risiken für die menschliche Gesundheit – Mikroplastik wurde sogar im Blut von Menschen nachgewiesen. Zudem heizen Produktion und Konsum von Plastik die Klimakrise an.

Um die Plastikflut zu stoppen hat das Bündnis 15 Forderungen an die Bundesregierung formuliert.

Als Teil der weltweiten #breakfreefromplastic-Bewegung machen wir uns auch auf EU- und globaler Ebene stark, um die Plastikflut zu stoppen.

Engagement von a tip: tap im Bündnis Exit Plastik

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Plastikflaschen bestehen aus Erdöl. Allein für Wasser in Einwegflaschen verbrauchen wir in Deutschland 320 Mio. Liter Erdöl pro Jahr.* So viel, wie ein Großstadt wie Bonn für eine Heizsaison braucht. 

Dabei ist es so einfach, diese Zahl zu reduzieren – durch den Umstieg von Flaschen- auf Leitungswasser! Und deshalb sind wir von a tip: tap Teil des Bündnisses. Wir wollen der Plastikflut in der Getränkeindustrie mit unserer Erfahrung zum Thema zu Leibe rücken und gemeinsam mit unseren Mitstreiter*innen einen Weg aus der Plastikkrise schaffen.

*Die Berechnung beruht auf dem deutschen Jahresverbrauch an Einwegplastikflaschen für Mineralwasser im Jahr 2019 (Quelle: Umweltbundesamt) sowie dem gemittelten Gewicht verschiedener leerer PET-Flaschen. Es wurde die konservative Faustformel verwendet, dass pro kg PET ein kg Erdöl gebraucht wird. Nicht enthalten ist darin der Erdölverbrauch für den Warentransport und Einkauffahrten. Die reale Zahl liegt also vermutlich noch deutlich höher.

Bündnis Exit Plastik