Interview mit Astrid Hackenesch-Rump
Astrid Hackenesch-Rump ist Pressesprecherin der Berliner Wasserbetriebe. Ein Fokus ihrer Arbeit ist es, den Kreislauf des Berliner Wassers verständlich und anschaulich in Wort, Bild und Ton zu vermitteln. Dabei ist es wichtig, kontinuierlich neue, spannende Themen rund ums Wasser zu entwickeln und Menschen für dieses zentrale Element zu begeistern.
Warum findest Du das Thema sauberes Trinkwasser so wichtig?
Privat ist es für mich einfach Lebensqualität zu wissen, dass ich einfach den Hahn aufdrehen und das Wasser daraus trinken kann
Gibt es weibliche Persönlichkeiten, die Dich in Deiner Arbeit inspirieren?
Die vielen Kolleginnen, die sich unfassbar gut auskennen im Rohrnetz, im Kanal und in unseren Werken und jeden Tag ihren Job machen. Ich hatte nie ein großes Interesse für oder auch nur eine grobe Ahnung von Naturwissenschaften und was die jeden Tag wissen und leisten, finde ich enorm inspirierend!
Welche Herausforderungen begegnen Dir in diesem Handlungsfeld?
Die mitunter komplexen Zusammenhänge des Berliner Wassers so zu erklären, dass auch Nicht-Fachleute sie verstehen. Da hilft es, dass ich auch nicht vom Fach bin.
Was wünschst Du Dir in Bezug auf Trinkwasser?
Dass mehr Menschen erkennen, was für ein Schatz das ist und was sie selbst tun können, um ihn zu schützen.
Was muss sich Deiner Meinung nach ändern/Was sollte weiterhin sicher gestellt werden, damit unser Trinkwasser auch in Zukunft seine hohe Qualität behält?
Wir brauchen dringend eine konsequente Befolgung des Verursacherprinzips auf allen Ebenen: Wer Stoffe in Umlauf bringt, die Trinkwasser, Umwelt und potenziell die Gesundheit von Menschen gefährden, der muss dafür bezahlen. Zu oft sind immer noch die Profite privatisiert und die Folgekosten vergesellschaftet.